„Jeder, der ein Ei brät, kocht molekular“

Wie erforscht man den Geschmack einer Region? Darüber habe ich mit Heiko Antoniewicz gesprochen. Außerdem über das Missverständnis der Molekularküche. Aufgeschrieben für die WamS

Zwei Teller von Heiko Antoniewicz – einmal aus seinem Buch „Green Glamour – Vegetarisch“, einmal aus „Veredelung“ (mit Ludwig Maurer und Dr. Michael Podvinec). 

Advertisements

Der Mann, der aus Gemüse Desserts zaubert

Hartwig + Hümbs_c_Lukas Kirchgasser Fotografie.jpg
Christian Hümbs (rechts) kocht an der Seite von Jan Hartwig im Atelier in München.

Wer mich kennt, weiß, dass ich mich sehr für Essen, aber nur selten für Desserts begeistern kann. Christian Hümbs ist der Mann, der das ändern kann.  Im Interview hat er mir außerdem verraten, dass er (obwohl aus dem Pott kommend) FC-Fan ist und fast (!) den Kölner Dom restauriert hätte ;-). Ein Plätzchen-Rezept gibt es obendrein.

Tete de Moine, Dörrobst, Triumphbeere_c_Lukas Kirchgasser Fotografie.jpg
Kein Gemüse, aber immerhin Käse im Dessert. #Atelier #Bayerischer Hof

Das dritte Geschlecht: Unter der Gürtellinie

Es ist schon eine ganze Zeit her, dass ich davon hörte, dass es Menschen gibt, die biologisch weder Mann noch Frau sind. Zunächst habe ich ungläubig reagiert. Dann habe ich mich erst an der Uni und später auch im Beruf mit dem Thema „Intersexualität“ beschäftigt – beschäftigen dürfen. Es ist eines der Themen, die meinen Blick auf die Menschen nachhaltig beeinflusst hat. Für die „Welt am Sonntag“ haben zwei Kolleginnen und ich darüber geschrieben.

WamS

„Es ist dumm, Gemüse in Wasser zu kochen“

Basilikum und Tomate, Kaviar und weiße Schokolade? Food-Pairing ist in aller Munde und ich habe mir das Ganze aus wissenschaftlicher Sicht angeschaut und für die „Welt am Sonntag“ aufgeschrieben. Warum man Gemüse nicht in Wasser kochen sollte & warum es ein schlechtes Zeichen ist, wenn es in der Küche gut riecht, erfährt man obendrein!

„Zuchthybride sind der größte Trick der Industrie“

Ein kleiner Hafen für avantgardistische Kochkunst liegt mitten in Köln. Der Stadt, die eigentlich eher für gemütliche Brauhauskultur bekannt ist. Mit Thomas Ruhl, Herausgeber der „Port Culinaire“ und Verleger und Autor vieler Kochbücher, habe ich über Avantgardisten am Herd, das Schweinekinn im Gourmetlokal und Fake-Produkte aus dem Supermarkt gesprochen.

Scampi und Gemüseasche von Heiko Antoniewicz, fotografiert von Thomas Ruhl.